Für Promovierende

Bei einer Promotion bist du schnell allein mit deinem Thema

Promotionsberatung und Coaching für deine Dissertation. Du hast eine Betreuung, aber die Zwischenschritte baust du dir selbst – und niemand in deinem Umfeld steckt so tief in deinem Thema wie du. Ich begleite dich über die ganze Strecke – ohne Wechsel, ohne Übergabe.

Annie im Wohnraum am Tisch, Brille in der Hand

Hi, ich bin Annie. Ich unterstütze dich!

  • Ein Fahrplan über mehrere Jahre
  • Methodische Entscheidungen absichern
  • Publikationen mitplanen
  • Ein Rhythmus, der neben dem Beruf trägt

Der Satz, den ich am häufigsten höre

Sinngemäß: Ich bin seit einem Jahr dabei und weiß immer noch nicht, wie das eigentlich abläuft.

Am Anfang ist alles gleichzeitig offen, die Betreuung ist locker getaktet, und die Zwischenschritte dorthin muss man sich selbst erarbeiten. Was dabei am meisten fehlt, ist jemand, der tief genug drin ist, um mit dir über die Sache zu reden.

Dreißig Minuten, kostenlos. Danach weißt du, wo ich ansetzen würde.

Am Anfang

Fahrplan und Einstieg

In der ersten Einheit bauen wir den Plan, der über die nächsten Jahre trägt.

„Seit dem ersten Semester habe ich kaum etwas vorangebracht, weil mir ein klarer Plan gefehlt hat – sowohl was ansteht als auch wie ich es angehen soll.“
„Ich habe von Beginn an wenig Unterstützung und bin schon bei der thematischen Festlegung ziemlich verloren.“

Jahresberichte, Zwischenstände, Publikationen, Konferenzen – die formalen Pflichten stehen irgendwo geschrieben, aber selten so, dass daraus ein Plan wird. Wir übersetzen sie in einen Zeitplan, in dem sichtbar ist, was in welchem Jahr fertig sein muss.

Was wir angehen

  • Die Reihenfolge bauen
  • Mehrjahresplan mit Jahreszielen
  • Thematische Eingrenzung, falls noch offen
  • Werkzeuge, die über Jahre tragen
  • Vor- und Nachbereitung der Gespräche mit deiner Betreuung
Annie am Laptop, Brille in der Hand

Häufige Fragen

Ich habe das erste Jahr verloren. Ist das noch zu retten?

Aus meiner Erfahrung ja, und häufiger, als es sich gerade anfühlt. Das erste Jahr einer Promotion ist selten das produktivste – es ist meistens das orientierungsloseste.

Wie lange begleitest du?

So lange du möchtest. Wenn dein Paket aufgebraucht ist, kannst du jederzeit weitere Einheiten oder ein weiteres Paket dazunehmen. Niemand steht bei mir plötzlich allein da, weil die Einheiten alle sind.

Wie oft treffen wir uns?

Bei einer Promotion liegt der Takt meistens bei einem Termin alle vier Wochen. In intensiven Phasen – Erhebung, Einreichung, Rigorosum – gehen wir enger, in ruhigen Phasen weiter auseinander.

Ersetzt du meine Betreuung?

Nein, und das soll ich auch nicht. Ich bin das Gegenüber für die Fragen dazwischen und dafür da, dass du zwischen zwei Rückmeldungen nicht stillstehst.

Was kostet das bei einer Promotion?

Einzeltermin 150 €, Pakete zwischen 500 und 1.500 €. Wer über mehrere Jahre Begleitung braucht, bucht erfahrungsgemäß mehrfach ein Paket, statt einmal ein sehr großes – so bleibt der Umfang an deiner Phase orientiert. Zur Preisübersicht

Methodik

Promotionsberatung und Promotionscoaching auf Augenhöhe

Kein Grundlagenkurs. Ein Gegenüber für die Entscheidungen, die du gerade treffen musst.

Verlässliches 1:1-Sparring auf Augenhöhe für deine Dissertation. Ob du deinen Mehrjahresplan strukturieren, methodische Entscheidungen absichern oder eine Publikation vorbereiten möchtest: Du bekommst fachliches Feedback zu deiner Doktorarbeit, damit du zwischen zwei Rückmeldungen deiner Betreuung nicht stillstehst.

Ein Teil der Promovierenden, die mir schreiben, ist selbst wissenschaftlich tätig. Sie brauchen keine Motivation und keine Grundlagen, sondern ein Gegenüber für konkrete Entscheidungen: Sampling, Leitfadenentwicklung, Suchstrategie, Auswertungslogik.

Womit ich arbeite

  • Quantitativ mit SPSS, JASP, jamovi, Excel
  • Qualitativ mit Mayring, Kuckartz, MAXQDA
  • Systematische Literaturrecherche
  • Mixed Methods, Delphi, Konzeptevaluation, Dokumenten- und Videoanalysen, Laborexperimente

Gerechnet und codiert wird von dir – so kannst du jede Entscheidung im Rigorosum selbst vertreten.

Annie mit Brille vor dem Hochschulgebäude

Häufige Fragen

Mit welchen Programmen arbeitest du?

Quantitativ mit SPSS, JASP, jamovi und Excel, qualitativ mit MAXQDA. Darin arbeite ich täglich, und wir gehen deine Auswertung Schritt für Schritt per Bildschirmfreigabe durch – du klickst, ich erkläre. Läuft deine Auswertung zwingend in R, sage ich dir das gleich im Kennenlerngespräch, damit du dir den Umweg sparst.

Begleitest du systematische Reviews?

Ja. Suchstrategie, Ein- und Ausschlusskriterien, Screening in mehreren Durchgängen, Auswahltabelle, Bewertung und Vergleich der Studien – das ist ein Bereich, in dem ich regelmäßig arbeite.

Mein Design ist ungewöhnlich.

Delphi-Runde, Konzeptevaluation, Videoanalyse, Dokumentenanalyse, Sekundärdaten, Laborexperiment: Das habe ich entweder schon betreut oder in der Literatur gesehen. Sollte etwas komplett neu sein, lese ich mich ein – und sage dir, wenn es meine Möglichkeiten übersteigt.

Läuft das online, und auf Englisch?

Alles läuft online über Teams, mit Bildschirmfreigabe. Ich sitze in Osnabrück, die Leute, mit denen ich arbeite, sitzen überall. Deutsch und Englisch sind beides möglich.

Hast du überhaupt Kapazität für eine mehrjährige Begleitung?

Ich arbeite mit 15 bis 20 Personen parallel, in unterschiedlichen Phasen und Takten. Eine Promotion mit einem Termin alle vier Wochen passt da gut hinein.

Sichtbarkeit

Publikationen und Konferenzen

Wir gehen dein Paper durch, bevor es rausgeht.

„Ich soll nicht nur eine Monographie, sondern auch ein Paper schreiben, und weiß nicht, wo ich anfangen soll.“

Ein Paper zu schreiben ist etwas anderes, als ein Kapitel zu schreiben. Anderer Umfang, andere Logik, andere Adressaten – und meistens erklärt es niemand.

Mein Name taucht nirgends auf

Ich begleite gern, erscheine aber in keiner Autorenzeile und keiner Danksagung, wenn du das nicht ausdrücklich möchtest. Die Leistung ist deine.

Häufige Fragen

Ist externe Unterstützung bei einer Promotion überhaupt zulässig?

Was erlaubt ist und was du angeben musst, regelt die Promotionsordnung deiner Fakultät – das ist von Ort zu Ort verschieden, und dort steht es verbindlich. Was ich anbiete, ist Beratung und Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten: Geschrieben, gerechnet und codiert wird von dir. Ich verfasse keine Textteile und erscheine in keiner Autorenzeile.

Was für eine Rückmeldung bekomme ich zu meinem Paper?

Eine ausführliche schriftliche Rückmeldung zu Aufbau, Argumentation, inhaltlicher Gewichtung und daran, ob dein Beitrag für die Zielzeitschrift erkennbar ist. Dazu konkrete Hinweise, was du an welcher Stelle änderst. Die Rückmeldung kommt immer als eigenes Dokument, nicht als Kommentar in deiner Datei – Lektorat und Korrektorat sind bewusst nicht Teil davon.

Alltag

Promovieren neben dem Beruf

Wir rechnen mit den Stunden, die tatsächlich da sind – nicht mit denen, die im Plan stehen.

„Ich arbeite nebenher in Vollzeit, wodurch mir die Zeit fehlt, die Arbeit fertigzustellen.“

Das ist bei den meisten der Normalzustand. Es funktioniert – aber nur mit einem Plan, der mit den Stunden rechnet, die tatsächlich da sind. Bei einer Vollzeitstelle sind das selten mehr als sechs bis acht pro Woche.

Über vier Jahre ist das viel. In einer einzelnen Woche fühlt es sich nach nichts an. Genau deshalb braucht es den langen Plan – er macht sichtbar, dass eine leere Woche das Projekt nicht kippt.

Annie sitzend an einem langen Holztisch

Häufige Fragen

Sechs bis acht Stunden pro Woche – reicht das überhaupt?

Für eine Promotion neben dem Beruf ist das der realistische Rahmen, und damit lässt sich planen. Was nicht funktioniert, ist ein Plan, der zwanzig Stunden unterstellt. Der reißt nach drei Wochen, und danach ist die Motivation weg.

Was, wenn ich mehrere Wochen gar nicht dazukomme?

Das passiert in jeder Promotion, meistens mehrfach. Deshalb bauen wir den Plan mit Puffer und mit klaren Wiedereinstiegspunkten – damit du nach einer Pause nicht erst zwei Abende brauchst, um dich zu erinnern, wo du warst.

Können wir abends oder am Wochenende sprechen?

Abendtermine sind möglich, das machen viele so. Sag mir im Kennenlerngespräch, wann es bei dir passt.

Endphase

Schreiben und Endphase

Wenn die Daten stehen und der Text nicht entsteht, ist das kein Schreibproblem.

Der Engpass liegt fast nie bei der Erhebung, sondern beim Übergang ins Schreiben. Die Daten sind da, die Literatur ist gesichtet, und trotzdem entsteht kein Text.

In den letzten Runden geht es um Kürzen, die Diskussion schärfen, Literatur konsistent einbinden. Wer spät dazukommt, fürchtet oft, dass alles umgeworfen wird – das ist nicht mein Vorgehen.

Annie im Freien vor dem Hochschulgebäude
Sonderfall

Medizinische Promotion

Labor läuft, Text nicht? Dann fangen wir genau dort an.

Eigener Rhythmus: experimentelle Arbeit im Labor, oft parallel zum Studium, dazu die Erwartung, neben der Monographie zu publizieren. Der Engpass liegt fast nie im Labor, sondern beim Übergang ins Schreiben.

Häufige Fragen

Kannst du mir im Labor helfen?

Nein, die experimentelle Arbeit machst du. Wobei ich helfen kann: Auswertung und Statistik, die Darstellung deiner Ergebnisse, der Aufbau von Methoden- und Diskussionsteil und der Zeitplan drumherum.

Ich promoviere parallel zum Studium. Geht das zeitlich?

Das ist bei medizinischen Promotionen eher die Regel als die Ausnahme. Wir legen die Termine in die ruhigeren Phasen und planen die Schreibblöcke um Prüfungen und Praktika herum.

Darf ich für meine Arbeit KI benutzen?

Als Werkzeug in aller Regel ja, als Schreiber nein. Verbindlich ist die Prüfungsordnung deiner Hochschule – eine bundesweite Regel gibt es nicht. Verstehen lassen, Sprache glätten und Suchbegriffe finden ist meist zulässig und oft kennzeichnungspflichtig. Ganze Absätze übernehmen ist es nicht.

Wie du den Einsatz sauber kennzeichnest und welcher Fehler am häufigsten auffliegt, steht ausführlich im Artikel Darf ich KI für meine Abschlussarbeit benutzen?

Was passiert mit meinen Unterlagen und Daten?

Alles, was du mir schickst oder erzählst, bleibt bei mir. Texte, Exposés, Datensätze, Mails, Gesprächsinhalte – nichts davon geht an Dritte, weder an deine Hochschule noch an andere Studierende. Ich verwende deine Arbeit auch nicht als Beispiel in Handouts oder auf Social Media.

Ausgefüllte Fragebögen, Interviewaufnahmen und Transkripte deiner Befragten sehe ich mir ausschließlich gemeinsam mit dir an – diese Daten gehören Menschen, die in nichts eingewilligt haben.

Zusammenarbeit

Wie das konkret läuft

Kostenloses Kennenlerngespräch, danach 45-Minuten-Einheiten über Teams. Vor jeder Session ein kurzer Vorbereitungsbogen, nach jeder Session ein Handout mit dem Besprochenen und deinen To-Dos. Festlegen musst du dich im Kennenlerngespräch nicht.

Bisher zusammengekommen

Begleitung in Zahlen

500+
betreute Arbeiten
1,2
Durchschnittsnote
98%
Weiterempfehlung
25+
Fachrichtungen
4+
Jahre Erfahrung
1:1
immer persönlich

Lass uns einmal sprechen

Du erzählst, wo du stehst. Ich sage dir, was ich als Kern sehe und wie ich dir in deiner Situation am besten helfen kann. Welche Form der Unterstützung für dich Sinn ergibt, besprechen wir gemeinsam.